Hypnose Hamburg

Publikationen



Hypnosetherapie: Auflösende Hypnose
Das Fachbuch von Floris Weber.
266 Seiten, Format DIN A4, Hardcover
Erscheinungsdatum 2016


effektiv und nachhaltig
- SELBSTWERTPROBLEME LÖSEN
- ÄNGSTE BESEITIGEN
- DEPRESSIONEN UND
- BURNOUT AUSHEILEN
- ÜBERGEWICHT BEHANDELN

+ echte Praxisfälle zum Üben
+ die effektivsten Hypnose-Routinen
+ Marketing einer Hypnose- Praxis

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Auflösende Hypnose – die heilende Trance
(SEIN Magazin, September 2015)
Kompletter Artikel als PDF-Download




„Drinnen ist Besser“,
Experten- Interview zum Thema Agoraphobie mit Floris Weber;
Schwarzkopf- Verlag


Textauszug:

Wie behandelt man die Agoraphobie?
Die Agoraphobie behandelt man wie auch andere Angsterkrankungen durch Konfrontation mit den angstauslösenden Reizen in der Hypnose. Dadurch kommt es im Gehirn zu einer Reaktivierung des Angstgefühls und schließlich über das nochmalige, intensivierte Durchleben der Angst zu einer Auflösung der Angstinformation im Gehirn. Die Informationen, die in den Nervenzellen Emotionsgedächtnis` unseres Gehirns abgespeichert sind werden so verändert. Ein typisches Feedback eines Patienten, der erfolgreich mit Hypnose behandelt wurde ist, dass er trotz einer inneren Erwartung der Angst (kognitiv) bemerkt hat, dass kaum noch oder gar keine Angstreaktion mehr ausgelöst wurde in Situationen, die vorher Angst gemacht haben.

Wie viele Sitzungen sind dafür in etwa nötig?
Das ist sehr unterschiedlich und abhängig von dem, was vorliegt. Wenn sie eine isolierte Phobie haben, kann es mal passieren, dass Sie diese innerhalb von 5-10 Minuten auflösen. Das muss aber nicht so sein. Die Betroffenen sollten sich genügend Zeit nehmen und auf einen Behandlungszeitraum von 4 bis 8 Sitzungen einlassen. Dann kann man auch verschiedene Themen nacheinander abarbeiten, um einmal komplett aufzuräumen. So wäre die Behandlung am erfolgreichsten. Die auflösende Hypnose ist ist nachhaltig.

Wann siezen/duzen Sie die Patienten?
Ich sieze im Gespräch vor der Hypnose und auch danach, und während der Hypnose duze ich. Während der Hypnose gehen der Hypnosetherapeut und der Hypnotisand ein sehr intimes Bündnis ein. Vielfach hören Sie in der Hypnose Dinge, die die Betroffenen noch nie einem Menschen zuvor in ihrem Leben erzählt haben. Entsprechend eng und vertrauensvoll ist die Bande während der Hypnose. Das Siezen vor und nach der Hypnose sorgt dafür, dass trotz der hohen Intimität in der Hypnose ein professioneller Rahmen eingehalten wird.
Ein weiterer Grund, wieso Sie in der Hypnose duzen, sind Altersregressionen, die die Hypnotisanden in der Hypnose erleben. Das sind Zeitsprünge in vorherige Lebensphasen, ganz häufig auch in die Kindheit. Dabei erinnern sich die Betroffenen nicht nur, sondern sie sind vielmehr gefühlt wirklich nochmal ganz in der Vergangenheit. Wenn der Hypnotisand sich gerade wie ein vierjähriges Kind fühlt, dann wäre es unangebracht, in solch einem Kontext „Sie“ zu sagen.

Wieso ist die Hypnose als Therapieform so wenig anerkannt?
Weil sie- außer dem Endverbraucher- keine große Lobby hat. Es gibt zwar mehrere kleine Verbände, aber keinen wirklich starken Verband, der sich unter anderem mit Öffentlichkeitsarbeit, für die Interessen von Hypnotiseuren einsetzt. Ein anderes Problem ist auch die Show- Hypnose, bei denen Hypnosen so durchgeführt werden, dass man das Gefühl bekommt, der Hypnotisand würde die Kontrolle verlieren oder wie ein Roboter steuerbar werden. Das gibt ein sehr verzerrtes Bild von der Hypnose und ist ein Grund dafür, dass viele Menschen davon Abstand. Nicht wissend, dass sie mit therapeutischer Hypnose bei ganz vielen wirklich fantastische Ergebnisse in sehr kurzer Zeit erreichen können.

Sollte jeder in gewissen Abständen einen Hausputz machen?
Auf jeden Fall. Das würde unsere Welt besser machen. Das größte Problem sind ja Menschen, die Probleme in sich tragen, aber keinen Weg gefunden haben sie loszuwerden oder noch zu unreflektiert sind, um zu verstehen, wo ihre Probleme herkommen. Es wäre großartig, wenn wir diese Katharsis, die mit der Hypnose einhergeht, regelmäßig anwenden würden, bevor wir krank werden. Dann würden weniger Menschen an Depressionen, Burnout und Ängsten erkranken. Viele Erkrankungen sind Akkumulations- Erkrankungen. Sie entstehen, weil sich negative Emotionen aufsummieren. Mit der Hypnose kann man frühzeitig negative Gefühle auflösen und die Menschen entlasten- noch bevor sie krank werden.



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VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Ausgabe April 2016